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Anhänger überladen: Geldstrafe nach Verkehrsunfall

Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: Arne Dedert/Archiv Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia.
Frankfurt/Main. 

Mit einem überladenen und defekten Anhänger hat ein Autofahrer einen tödlichen Unfall verursacht. Am Montag ist der 44-Jährige vom Amtsgericht Frankfurt zu 1500 Euro Geldstrafe (150 Tagessätze) verurteilt worden. Der Angeklagte hatte den Anhänger im Februar vergangenen Jahres mit rund 2,5 Tonnen Gipskartonplatten beladen - eine halbe Tonne mehr als zulässig. Obendrein funktionierte die Bremse des Anhängers nicht und der Fahrer war zu schnell unterwegs. Auf der Bundesstraße 3 bei Bad Vilbel (Wetteraukreis) geriet der Wagen außer Kontrolle und blieb auf der Seite liegen. Der 34 Jahre alte Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und starb. Ein weiterer Mitfahrer wurde verletzt. Das Urteil lautete auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung.

Vor Gericht räumte der Angeklagte den Ablauf des Unfalls ein. Der Beifahrer sei aber nicht angeschnallt gewesen und deshalb gewissermaßen selbst schuld an seinem Tod. Laut Urteil ändert diese Nachlässigkeit des Opfers rechtlich aber nichts an der Verantwortung des Fahrers für den Unfall. Die Mitschuld des Beifahrers habe sich lediglich im Strafmaß zugunsten des Angeklagten niedergeschlagen, sagte der Richter. Der Staatsanwalt hatte zuvor eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten beantragt. Die verhängten 150 Tagessätze entsprechen einem Monat weniger.

(dpa)
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