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Anhaltende Kälte könnte sich auf Apfelernte auswirken

Vom Frost geschädigte Tulpen lassen die Köpfe hängen. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Vom Frost geschädigte Tulpen lassen die Köpfe hängen. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Friedrichsdorf/Offenbach. 

Mit Werten unterhalb des Gefrierpunkts hat sich in der Nacht zum Donnerstag der Winter in Hessen vorübergehend zurückgemeldet. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte, wurden an den Stationen in Schlüchtern, in Dillenburg und auf der Wasserkuppe Temperaturen von etwa minus sechs Grad gemessen. „Die Temperaturen lagen verbreitet im Frostbereich”, sagte Meteorologin Magdalena Bertelman. Mit Blick auf die Durchschnittstemperaturen liege der April dank des milden Monatsbeginns zwar noch immer leicht im Plus; das dürfte sich aber in den kommenden Tagen ändern. „Momentan sieht es so aus, als würde es erst einmal kalt bleiben”, sagte Bertelmann.

Über Schäden in der Landwirtschaft aufgrund der niedrigen Temperaturen war beim Landesbauernverband in Friedrichsdorf am Donnerstag noch nichts bekannt. „Wenn es so weiter geht, dann könnte sich die Kälte in manchen Bereichen auswirken”, sagte Sprecher Bernd Weber und nannte als Beispiele die Äpfel und Zuckerrüben. Das müssten die kommenden Wochen zeigen. Alles in allem müsse man wegen des aktuellen Temperatursturzes aber nicht in Panik verfallen. Problematischer seien da schon die geringen Wasserreserven im Boden. Da es in den vergangenen Monaten wenig geregnet hat, warteten die Landwirte dringend auf Niederschläge, sagte Weber.

(dpa)
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