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Annäherung an das Thema Sprache im Hygiene-Museum

Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Foto: Matthias Hieke/Archiv Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Foto: Matthias Hieke/Archiv
Dresden. 

Worte, Zeichen, Gesten: Seine neue Ausstellung widmet das Deutsche Hygiene-Museum Dresden (DHMD) dem Thema Sprache. Dabei gehe es schnell um das große Ganze, das Selbstverständnis des Menschen und „Fragen, die uns im Alltag beschäftigen”, sagte Direktor Klaus Vogel am Freitag wenige Stunden vor der Eröffnung. Der interaktiv gestaltete Rundgang führt von der Sprachfähigkeit des Menschen über Sinn und Sinnlichkeit sowie Macht und Magie der Sprache bis zu Identität durch Sprache.

Es geht um Mimik und Gestik, Redewendungen, Grammatik und Schrifttypen. Aber auch um Sprache als Waffe, die Kunst der Rede und die Macht der Worte, um Gehör- und Sprachlosigkeit oder die Frage, ob Sprache gefährlich sein kann. Auf rund 800 Quadratmetern machen Dokumente, Modelle, technische Geräte, Video, Audio und Kunst diese Facetten von Sprache sicht-, hör- und lesbar. Das Spektrum der Exponate reicht von antiken ägyptischen Hieroglyphen bis zu Screenshots von Twitter-Unterhaltungen über die „Lügenpresse”.

Die mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt konzipierte Schau wird von Bund und Land sowie der Kulturstiftung der Länder gefördert. Sie diene auch als eine Art Sprachlabor für ein wissenschaftliches Experiment per Internet, sagte Kuratorin Colleen M. Schmitz. „Die Ergebnisse fließen in die Forschung ein.” Zum Begleitprogramm gehören eine Ringvorlesung und ein Literaturfestival.

(dpa)
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