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Arbeitskreis „Juden in der AfD”: 250 Menschen demonstrieren

Demonstranten mit Plakaten bei Kundgebung der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) auf dem Goetheplatz. Foto: Frank Rumpenhorst Demonstranten mit Plakaten bei Kundgebung der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) auf dem Goetheplatz.
Frankfurt/Main. 

Einige Hundert Menschen haben am Sonntag in Frankfurt gegen die Gründung des Arbeitskreises „Juden in der AfD” demonstriert. „Ihr bekommt keinen Koscher-Stempel von uns”, sagte Dalia Grinfeld, Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD), während der Protestveranstaltung. Die JSUD hatte zu der Aktion aufgerufen.

Die Polizei sprach von 250 Teilnehmern. Wer jüdisch sei, könne der AfD nicht ohne Widerspruch angehören, sagte Grinfeld. „Eine Partei, welche die Basis von jüdischem Leben aus Deutschland wieder einmal verbannen will, kann unter keinen Umständen judenfreundlich sein.”

Die Gründung des Arbeitskreises „Juden in der AfD”, die für Sonntag in Wiesbaden geplant war, sei jedoch nur eine Randerscheinung und kaum von Bedeutung, teilte Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, mit. Denn die Initiatoren rechneten mit etwa 20 Mitgliedern, und es sei unklar, wie viele tatsächlich jüdisch seien. Die Gründung sei eine PR-Strategie der Rechtspopulisten.

(dpa)
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