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„Atlas der Fische”: Standardwerk für Hessen vorgelegt

Wiesbaden/Gießen. 

Lachse, Neunaugen sowie Krebse und Muscheln waren jahrhundertelang ein wichtiger Bestandteil der hessischen Küche. Ein vom Umweltministerium herausgegebener „Atlas der Fische Hessens”, der am Mittwoch in Gießen vorgestellt wurde, dokumentiert nun erstmals die Tierarten in den Flüssen und Seen. Die Vielfalt reicht vom Aal bis zum Zwergstichling. Insgesamt werden in dem 450 Seiten langen Werk rund 80 Fische und Rundmäuler vorgestellt.

Einige wie der karpfenartige Rapfen, ein Raubfisch, sind erst in den vergangenen Jahren in Rhein und Main zugewandert und haben sich massiv ausgebreitet. Andere wie der atlantische Stör, den es früher an Rhein und Weser gab, sind schon seit dem 18. Jahrhundert ausgestorben.

Der Atlas, der nach Angaben des Ministeriums bundesweit einzigartig ist, dokumentiert auch ausführlich Wiederansiedlungsprojekte in Hessen. Darunter sind etwa Lachs und Meerforelle, der Edelkrebs oder die Flussperlmuschel.

(dpa)
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