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Auch wegen des eher mauen Sommers: Weniger Badetote

Symbolbild Foto: Fredrik Von Erichsen (dpa) Symbolbild
Darmstadt/Bad Nenndorf. 

In hessischen Seen oder Flüssen sind in den ersten acht Monaten des Jahres 14 Menschen ertrunken. Das waren 16 Menschen beziehungsweise fast 54 Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Bad Nenndorf (Niedersachsen) mitteilte. Bundesweit sank die Zahl der Ertrunkenen auf 297, das waren 128 oder 30 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

„Die rückläufige Entwicklung der Opferzahlen ist auf den ersten Blick sehr erfreulich”, sagte DLRG-Vizepräsident Achim Haag. „Bei genauerer Betrachtung stellen wir aber fest, dass die geringere Todesrate auf den praktisch nicht stattgefundenen Sommer zurückzuführen ist. Es gibt keinen Grund, in dem Bemühen um mehr Sicherheit im und am Wasser nachzulassen.”

Unfallschwerpunkte sind wie in den vergangenen Jahren Flüsse, Seen und Teiche sowie auch Kanäle. „Das Bad in Binnengewässern ist deshalb so risikoreich, weil diese selten bewacht sind. Ein Ertrinkender hat wenig Aussicht auf Rettung”, meinte Haag. In den Sommermonaten sei aber auch eine bedenkliche Zunahme von „Leichtsinn, Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung” bemerkt worden.

(dpa)
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