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Ausbildungsmarkt in Hessen vergleichsweise angespannt

Eine Frau blickt auf eine Aushängewand mit freien Ausbildungsstellen. Foto: Christoph Schmidt/Archiv Eine Frau blickt auf eine Aushängewand mit freien Ausbildungsstellen.
Nürnberg/Frankfurt. 

Junge Menschen haben es in diesem Jahr in Hessen vergleichsweise schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Mit 116 Bewerbern auf 100 offene Lehrstellen lag das Land Ende Juli deutlich über dem bundesweiten Schnitt (102 Bewerber auf 100 Stellen), wie aus am Freitag veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht. Schwieriger ist die Lehrstellensuche danach nur in Berlin (133) und in Nordrhein-Westfalen (127). Möglicherweise lohnt sich für Interessierte auch ein Blick über die Landesgrenzen, denn in Thüringen (83) und in Bayern (78) ist das zahlenmäßige Verhältnis für die Bewerber am günstigsten.

Die Regionaldirektion Hessen der Arbeitsagentur erwartet spätestens im September eine Entspannung. „Die Chancen einen Ausbildungsplatz zu finden, stehen immer noch sehr gut”, hatte Geschäftsführerin Bettina Wolf zu Monatsbeginn erklärt. Zum Stichtag waren nach den BA-Zahlen noch rund 11 230 junge Menschen in Hessen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, darunter 980 Flüchtlinge. Allerdings werden längst nicht alle Lehrstellen den Arbeitsagenturen gemeldet.

Wolf appellierte an die Betriebe: „Oft lohnt es sich, einen zweiten oder dritten Blick auf einen vermeintlich schwachen Bewerber zu werfen. Es geht nicht einfach nur darum eine Lehrstelle zu besetzen, sondern gleichzeitig in die Zukunft eines jungen Menschen und die Zukunft des eigenen Betriebes zu investieren.”

Bis Juli hatten die hessischen Betriebe 34 191 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 158 (+0,5 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig sank die Zahl der unbesetzten Lehrstellen um 1,1 Prozent auf 11 836.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Bewerber um 1374 (3,6 Prozent) auf 39 742 an. Die meisten offenen Ausbildungsstellen gab es im Juli für Kaufleute im Einzelhandel (1 200), Verkäufer (770) und Handelsfachwirte (496).

(dpa)
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