Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 10°C

Banken in London müssen ihre Brexit-Pläne vorlegen

Die Banken-Skyline von Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Die Banken-Skyline von Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
London/Frankfurt. 

Die Banken am wichtigen Finanzplatz London müssen Farbe bekennen: Bis zu diesem Freitag will die Bank of England Klarheit darüber, wie die Geldinstitute auf das Brexit-Votum reagieren. Ob und wann Ergebnisse daraus veröffentlicht werden sollen, wollte die Bank of England nicht mitteilen.

Mehrere Großbanken haben bereits angekündigt, Mitarbeiter wegen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens in ein anderes Mitgliedsland umzuziehen. Denn in London angesiedelte Banken benötigen für Dienstleistungen wie Einlagen- und Kreditgeschäfte in der Europäischen Union rechtlich selbstständige Tochterbanken mit Sitz in einem EU-Staat.

Auch bei deutschen Banken laufen die Vorbereitungen für den Brexit. Die Deutsche Bank beispielsweise, die in London etwa 9000 Mitarbeiter beschäftigt, erwägt eine Verlagerung ihres Geschäfts mit europäischen Firmenkunden von London nach Frankfurt. Die Commerzbank hat in den vergangenen Jahren etliche Mitarbeiter von London in die Zentrale nach Frankfurt geholt. Momentan sind noch etwa 1000 Commerzbanker in London. Wie genau diese sich auf den Brexit vorbereiten, verrät die Commerzbank auch auf Anfrage nicht.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse