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Bauernverband: Homöopathie für Tiere nicht ungewöhnlich

Tierärztin Maleen Schaumburg behandelt in ihrer Praxis Golden Retriever "Muffin". Foto: Carolin Eckenfels Tierärztin Maleen Schaumburg behandelt in ihrer Praxis Golden Retriever "Muffin".
Friedrichsdorf. 

Bauern setzen bei der Behandlung ihrer Nutztiere immer mehr auch auf alternative Heilmethoden. „Der Einsatz homöopathischer Mittel in der Landwirtschaft ist nichts Ungewöhnliches mehr”, sagte Bernd Weber, Sprecher des Hessischen Bauernverbands, der Deutschen Presse-Agentur. Wie beim Menschen seien auch bei Rindern, Schweinen und Legehennen Tropfen, Salben oder Kügelchen (Globuli) im Einsatz. Unter Veterinären ist Homöopathie umstritten. Die gängige Fachmeinung sei, dass diese Methode „als allgemeines Behandlungsmittel nicht geeignet ist”, heißt es von der Landestierärztekammer.

Homöopathie ist ein in Deutschland recht verbreitetes alternatives Heilverfahren für Menschen. Grundprinzip ist es, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln. Es werden Mittel eingesetzt, die bei Gesunden in hohen Dosen Symptome der jeweiligen Krankheit auslösen würden. Die Substanzen werden sehr stark verdünnt. Laut dem „Ältesten Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands” werden bei Mensch und Tier die gleichen Prinzipien der Behandlung angewendet. Es gibt zudem Tierärzte, die auch homöopathische Verfahren anbieten.

(dpa)
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