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Bei Messerattacke fast getötet: Bewährung für 69-Jährigen

Aktenordner und Gesetzbücher liegen auf einem Tisch. Foto: Carsten Rehder/Archiv Aktenordner und Gesetzbücher liegen auf einem Tisch. Foto: Carsten Rehder/Archiv
Frankfurt/Main. 

Nach einer Messerstecherei in einem Frankfurter Wettbüro mit beinahe tödlichem Ausgang ist ein 69 Jahre alter Mann am Freitag in Frankfurt zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht ging trotz der schweren Verletzungen seines Kontrahenten, der zeitweise klinisch tot war, nur von gefährlicher Körperverletzung und nicht wie angeklagt von versuchtem Totschlag aus.

Hintergrund der Gewalttat waren wiederholte Provokationen des späteren Opfers, das den aus Italien stammenden Angeklagten unter anderem als „Mafioso” bezeichnet und zum Kampf „vor der Türe” aufgefordert hatte. Der Angeklagte habe das Messer nur dazu eingesetzt, sich den lästigen Bekannten vom Leib zu halten und deshalb nicht mit Tötungsvorsatz zugestochen, hieß es in der Urteilsbegründung. Im Strafmaß stimmte das Gericht mit dem Antrag der Staatsanwaltschaft überein.

(dpa)
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