E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 18°C

Bereitschaftsdienste für Ärzte sollen neu geregelt werden

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen will die Bereitschaftsdienste für Ärzte neu regeln. Spätestens im Mai solle ein abstimmungsreifer Vorschlag auf dem Tisch liegen, sagte der Vorsitzende der Vertreterversammlung, Klaus-Wolfgang Richter.
Frankfurt. 

"Ziel ist eine flächendeckende Versorgung aller Patienten zu festgelegten Kernzeiten, auch unter der Woche ab 19 Uhr, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Gebieten."

Rund um die Uhr

Hintergrund der geplanten Neuregelung sei, dass immer weniger Mediziner bereit seien, rund um die Uhr zu arbeiten. Um planbare Arbeitszeiten zu schaffen, will die KV das Land in 50 "Hausbesuchsdienstbezirke" einteilen. In jedem soll es einen zentralen Ansprechpartner geben. Anfragen von Patienten sollen hessenweit bei einer zentralen Leitstelle gesammelt werden. "Diese leitet die Patienten zu einer dienstbereiten Zentrale oder stellt einen telefonischen Arzt-Patienten-Kontakt her", erklärte Richter.

Zwei Anforderungen müsse die Neuordnung erfüllen: Der einzelne Arzt dürfe nicht mehr Bereitschaften haben als bisher und das neue System dürfe nicht mehr kosten. Strittig sei noch, wie das System an Brückentagen funktioniert, und wie Fachärzte eingebunden werden.

KV Hessen

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen