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Sommer kommt allmählich auf Touren: Bestes Freibad- und Grillwetter in Sicht

Der Sommeranfang fällt ins Wasser, aber dann wirds heiß in Deutschland. Noch in dieser Woche wird die 30 Grad-Marke geknackt.
Bestes Freibad- und Grillwetter in Sicht: Der meteorologische Sommer ist am Montag zwar bei äußerst bescheidenem Wetter gestartet, doch spätestens zum Beginn des langen Wochenendes kommen Wärme und Sonne. Foto: Roland Weihrauch (dpa) Bestes Freibad- und Grillwetter in Sicht: Der meteorologische Sommer ist am Montag zwar bei äußerst bescheidenem Wetter gestartet, doch spätestens zum Beginn des langen Wochenendes kommen Wärme und Sonne.
Offenbach.  Auf Deutschland kommt die erste Hitzewelle des Jahres zu. Zwar ließ Tief «Jürgen» den Auftakt des meteorologischen Sommers am Montag in weiten Teilen Deutschlands ins Wasser fallen. Aber danach verziehen sich die Regenwolken, und die Temperaturen klettern täglich höher. Am Freitag erwarten die Meteorologen den bisher wärmsten Tag des Jahres. Mancherorts wird es richtig heiß: «An etlichen Stationen im Süden wird wohl die 30-Grad-Marke geknackt», sagte Meteorologe Sebastian Schappert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag. Für die folgenden Tage seien sogar noch höhere Werte zu erwarten.

Schon der Fronleichnamstag am Donnerstag werde recht sonnig ausfallen, sagte Schappert. «Pünktlich zum Feiertag steht ein deutschlandweiter Sonnentag ins Haus.» Nach der Vorhersage erreichen die Temperaturen in der Nordhälfte Werte bis 25 Grad, im Süden wird es deutlich wärmer. Dort kann es auch Gewitter geben.

Am Montag zogen dichte Wolken über die Mitte Deutschlands, von der Mosel bis zur Oder regnete es. Dazu war es kühl, meist blieb die Temperatur unterhalb der 20 Grad Marke. Bauern und Gärtner freuten sich über den ersehnten Regen, aber das Defizit der vergangenen Wochen wurde nicht ausgeglichen. «Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein», sagte Schappert.

Am Dienstag bekommen der der Norden und Nordwesten Regenschauer ab, die Temperaturen erreichen dabei kaum 20 Grad. Im Süden und Südosten gibt es Gewitter - dort wird es schon sommerlich warm bei 26 Grad, und dort könnten am Mittwoch 30 Grad erreicht werden.

Für die Meteorologen begann am Montag der Sommer. Sie teilen die Jahreszeiten jeweils in volle Monate ein. Im Kalender geht der Sommer erst am 21. Juni los.
 
Dinge, die man bei mehr als 30 Grad machen kann

IM FREIEN SCHLAFEN: Kühlt es abends nicht zu sehr ab, lockt eine Nacht im Freien. Romantisch wird es vor allem bei sternenklarem Himmel. «Vor allem bei jungen Leuten wird das immer beliebter», sagt Ranger Martin Schwenninger aus dem Schwarzwald. Aber Achtung: Naturschutzgebiete sind für eine Übernachtung tabu.

IM BRUNNEN BADEN: In Städten ist es oft besonders heiß. Die Hitze staut sich zwischen Hausfassaden, der nächste Badesee ist kilometerweit entfernt. Wieso nicht einfach in einen Brunnen steigen? In Mainz etwa sind die Brunnen zwar nicht zum Baden ausgewiesen, aber ein Badeverbot hat die Stadt nicht ausgesprochen. «Es ist nicht unbedingt zu empfehlen, in einen Brunnen zu steigen», sagt Stadtsprecherin Ellen König. Trinkwasserqualität habe das Wasser nicht. In München gibt es ebenfalls kein explizites Verbot. «Solange man nichts beschädigt», schränkt Dagmar Rümenapf vom Münchner Baureferat ein.

EISKALT DUSCHEN: Bei warmen Temperaturen können sich endlich auch notorische Warmduscher überwinden, eine eiskalte Dusche zu nehmen. «Gegen kalte Dusche ist grundsätzlich nichts einzuwenden», sagt Internist Thomas Assmann vom Deutschen Hausärzteverband. «Betagte Leute sollten sich jedoch nicht zu kalt abduschen», warnt der Mediziner. Im schlimmsten Fall könne es zu einem Kreislaufkollaps kommen.

SONNENBRAND HOLEN: Nach Sonnentagen ist die Praxis von Hautarzt Hanspeter Prieur vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen oft voll. Patienten mit roter, sich spannender Haut wenden sich an den Experten, der oft die Diagnose Sonnenbrand stellt. «Nicht in der Mittagssonne aufhalten», mahnt Prieur.


 
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