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Bewährungsstrafe nach Lieferung von Waffenteilen in den Libanon

Auf einem Tisch liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv Auf einem Tisch liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv
Frankfurt/Main. 

Für die verbotene Lieferung von Waffenzubehör in den Libanon ist ein Mann vom Landgericht Frankfurt am Dienstag zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Der 39 Jahre alte in Schweden lebende Libanese hatte vor Gericht ein Geständnis abgelegt. Er habe gewusst, dass zum Zeitpunkt der Lieferungen in den Jahren 2012 und 2013 ein Handelsembargo für Waffen bestanden habe. Die Lieferungen bestanden aus Magazinhülsen und Teilen von Kalaschnikow-Gewehren und hatten einen Umfang von rund 800 000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft hatte für die insgesamt zwölf einzelnen Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz drei Jahre Haft gefordert. Das Gericht berücksichtigte in seinem Urteil nun nach eigener Aussage die Untersuchungshaft von sechs Monaten sowie die Tatsache, dass die Taten lange zurückliegen. Daher sei eine Bewährungsstrafe angemessen.

(dpa)
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