E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 27°C

Bezahlangebote in Handyspielen fördern Abhängigkeit

Ein junger Mann spielt auf seinem Handy ein Spiel. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv Ein junger Mann spielt auf seinem Handy ein Spiel.
Kassel. 

Die Bezahlsysteme vieler Handyspiele bereiten Suchtberatern Sorgen. Die sogenannten In-App-Käufe förderten ein Suchtverhalten, sagte Christian Tuhacek vom Projekt „Real Life” in Kassel. Die Fachberatungsstelle des Diakonischen Werks Region Kassel hilft Betroffenen und Angehörigen bei exzessiver Medienutzung. Das Thema In-App-Käufe gehöre mittlerweile zum Tagesgeschäft bei „Real Life”. Viele Smartphone-Spiele, sind zwar kostenlos nutzbar, schnelle Fortschritte sind aber nur gegen Geld möglich.

„Der Spieler wird zunächst angefixt und mit Belohnungen zugeschüttet”, sagt Tuhacek. Dann gehe es langsamer voran und dem Nutzer würden Vorteile gegen Geld angeboten. Speziell bei Handyspielen gehe es oft darum, in kurzer Zeit viel Geld herauszupressen. Allerdings entwickele nur ein Bruchteil der Nutzer eine echte Abhängigkeit. Laut dem Branchenverband Bitkom sind kostenpflichtige Angebote innerhalb der Handy-Apps die wichtigste Einnahmequelle auf dem Deutschen-App-Markt. Im vergangenen Jahr wurden so 1,2 Milliarden von insgesamt 1,5 Milliarden Euro umgesetzt.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen