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Bischofshaus wird noch teurer

Jetzt ist es quasi amtlich: Die Kosten für den Bau des Diözesanen Zentrums in Limburg werden auf über zehn Millionen Euro steigen. Die bisher eingeräumten Kosten in Höhe von 9,85 Millionen Euro
Der Limburger Bischof Tebartz van-Elst Bilder > Der Limburger Bischof Tebartz van-Elst
Limburg. 

Jetzt ist es quasi amtlich: Die Kosten für den Bau des Diözesanen Zentrums in Limburg werden auf über zehn Millionen Euro steigen. Die bisher eingeräumten Kosten in Höhe von 9,85 Millionen Euro beziehen sich lediglich auf die Arbeiten am historischen Bestand des Areals.

Erst kurz vor der offiziellen Eröffnung und Einweihung des Diözesanen Zentrums oder Bischofshauses am 30. Juni hatte das Bistum die Kosten auf 9,85 Millionen Euro beziffert. Nun reicht die genannte Summe nur noch aus, um die Arbeiten an der historischen Stadtmauer, dem ehemaligen Küsterhaus und der „Alten Vikarie“, einem Fachwerkbau aus dem 15. Jahrhundert, zu bezahlen. Vor allem die „Alte Vikarie“, Dienstsitz des Bischofs, sei erheblich teurer geworden.

Zum Diözesanen Zentrum gehören aber noch Neubauten: Die Kapelle, die Wohnräume des Bischofs sowie der Empfangs- und Tagungsbereich. Angaben zu den Kosten, die für die Neubauten entstanden sind, macht das Bistum nicht. Zahlen dazu könnten erst genannt werden, wenn die Schlussrechnungen und endgültigen Kostenfeststellungen vorliegen.

Als im Dezember 2007 zum ersten Mal Pläne für einen Neubau zirkulierten, ging es um sechs bis sieben Millionen Euro. Wenige Tage später deckelte das Bistum die Kosten auf 3,5 Millionen Euro, im Januar 2008 schrumpfte das Domkapitel sie auf zwei Millionen Euro. Mit Beginn der Bauarbeiten vor zwei Jahren stiegen die Kosten auf 5,5 Millionen Euro, kletterten dann auf 9,85 Millionen Euro und überschreiten nun die Zehn-Millionen-Euro-Grenze. jl

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