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Attacken durch Hunde: Bissige Hunde verletzen fast genau so oft Menschen wie Artgenossen

Symbolfoto Foto: Soeren Stache (dpa-Zentralbild) Symbolfoto
Frankfurt. 

Bissige Hunde in Hessen verletzen einer Statistik zufolge fast genau so oft Menschen wie Artgenossen. Das geht aus einer Auflistung des hessischen Innenministeriums mit registrierten Fällen für das Jahr 2014 hervor. Demnach verletzten die Vierbeiner 249 Menschen, davon zehn schwer. 231 Mal erwischte es andere Hunde, 37 der Tiere starben nach der Attacke.

Die Behörde ließ im Jahr 2014 drei Hunde töten - einen mehr als 2013. Das ist gesetzlich erlaubt, wenn von dem Tier eine „Gefahr für Leben oder Gesundheit (...) ausgeht”. Im Vergleich zu 2013 ist die Zahl der erlaubnispflichtigen Hunde indes leicht auf 4577 (+99) gestiegen.

Am häufigsten bissen 2014 Deutsche Schäferhunde zu: 26 mal verletzten sie Menschen. Die Zahl der Attacken müsste jedoch in Relation zum Gesamtbestand gesehen werden, sagte ein Ministeriumssprecher. „Der Deutsche Schäferhund ist der am häufigsten gehaltene Rassehund.” (dpa)

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