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Deutsche Börse: Börse: Fusion mit LSE könnte im 2. Quartal vollzogen werden

Blick auf den Hauptsitz der Deutschen Börse AG in Eschborn. Foto: Arne Dedert/Archiv Blick auf den Hauptsitz der Deutschen Börse AG in Eschborn. Foto: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main. 

Die Deutsche Börse sieht sich bei ihrer geplanten Fusion mit der Londoner Börse LSE trotz andauernder Widerstände auf der Zielgeraden. „Inzwischen sind wir in der entscheidenden Phase unseres geplanten Zusammenschlusses angelangt”, sagte Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter bei der Bilanzvorlage des Dax-Konzerns am Donnerstag in Frankfurt. Es werde sichergestellt, „dass die kombinierte Gruppe sämtliche regulatorischen Anforderungen im Hinblick auf den Vollzug der Transaktion erfüllen wird”, bekräftigte der Manager laut Redetext. „Damit könnte der Zusammenschluss im zweiten Quartal vollzogen werden.”

Bis zum 3. April will die EU-Kommission ihre Prüfung des Fusionsvorhabens abschließen, danach muss auch noch die hessische Börsenaufsicht zustimmen. Für Kritik sorgt am Finanzplatz Frankfurt vor allem, dass die beiden Konzerne London als rechtlichen Sitz des Gemeinschaftsunternehmens vereinbart haben. Bei einem EU-Austritt der Briten (Brexit) wäre damit der Sitz außerhalb der Europäischen Union.

„Wir haben gut zugehört, was uns die Verantwortlichen in Hessen gesagt haben. Wir führen einen konstruktiven Dialog”, sagte Kengeter, betonte aber zugleich: „Die Befürchtungen, der Finanzplatz Frankfurt könne durch den Zusammenschluss an Bedeutung verlieren, verkennen eins: Das größte Risiko für Frankfurt ist (...) nichts zu tun.”

(dpa)
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