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Börsenchef Kengeter wehrt sich weiter gegen Insidervorwürfe

Carsten Kengeter. Foto: Boris Roessler/Archiv Carsten Kengeter. Foto: Boris Roessler/Archiv
Frankfurt/Main. 

Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter wehrt sich weiter gegen Vorwürfe des Insiderhandels. „Die Verdächtigung steht im Raum, ich hätte nicht-öffentliche Informationen für Aktiengeschäfte genutzt. Das hat mich persönlich sehr getroffen”, sagte der Manager vor Aktionären des Dax-Konzerns am Mittwoch in Frankfurt. „Denn genau das habe ich nicht getan. Insiderhandel widerspricht allem, wofür ich stehe.”

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines millionenschweren Aktiengeschäfts: Kengeter hatte im Dezember 2015 im Rahmen eines Vergütungsprogramms Deutsche-Börse-Anteile im Wert von 4,5 Millionen Euro gekauft, die er nicht vor Ende 2019 veräußern darf. Zehn Wochen später, am 23. Februar 2016, machten Deutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) Fusionsgespräche öffentlich. Das Projekt ist mittlerweile geplatzt. Aufsichtsrat und Vorstand stellten sich im Fall der Ermittlungen hinter Kengeter. Dieser selbst bekräftigte bei der Hauptversammlung: „Ich bin sicher, dass sich die Vorwürfe nach eingehender Prüfung als unbegründet erweisen werden.”

(dpa)
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