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Mehr Sicherheit: Bouffier: Angriffe auf Polizisten machen Sorge

Volker Bouffier kommt vor dem Konrad-Adenauer-Haus zu den Journalisten. Foto: Britta Pedersen/Archiv Volker Bouffier kommt vor dem Konrad-Adenauer-Haus zu den Journalisten.
Frankfurt. 

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich besorgt über Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute oder Rettungskräfte während Einsätzen geäußert. Wer im Einsatz sei, um andere Menschen zu retten, habe Anspruch auf Schutz, betonte er am Montag nach einer auswärtigen Kabinettssitzung im Frankfurter Polizeipräsidium. „Wir werden an dieser Stelle nicht nachlassen”, sagte er mit Blick auf die Verschärfung des Strafrechts bei Angriffen auf Polizisten.

Gleichzeitig hob Bouffier hessische Beispiele erfolgreicher Präventionsarbeit für mehr Sicherheit hervor. So habe Hessen als einziges Bundesland ein Programm für Deradikalisierung im Strafvollzug. Auch die Body Cam, die erstmals in Frankfurt erprobt wurde und mittlerweile in allen Bundesländern zum Einsatz kommt, habe de-eskalierende Wirkung.

Bestätigt sah sich Bouffier durch die vor wenigen Tagen veröffentlichte hessische Kriminalstatistik 2017: „Es gibt so wenige Straftaten wie seit fast 40 Jahren nicht mehr und die Aufklärungsquote ist gleichzeitig auf dem höchsten Stand seit dem Beginn der Erhebung 1971”, sagte der Ministerpräsident. Die schwarz-grüne Regierung habe mehr als 1500 zusätzliche Stellen bei der Polizei und rund 500 zusätzliche Stellen bei der Justiz seit Beginn der Legislaturperiode 2014 geschaffen. 

(dpa)

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