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Bouffier: Gesundheitsversorgung auf dem Land ist sicher

Volker Bouffier. Foto: Kay Nietfeld/Archiv Volker Bouffier.
Dillenburg. 

Die Bevölkerung in den ländlichen Regionen Hessens soll von einer guten medizinischen Versorgung nicht abgehängt werden. Das hat die schwarz-grüne Koalition am Montag bei ihrer auswärtigen Kabinettssitzung in Dillenburg betont. „Wir wollen heute und in Zukunft eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung für alle Bürger sicherstellen, egal in welchem Teil Hessens sie zu Hause sind”, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Weil aber die Menschen immer älter würden und gleichzeitig viele Allgemeinmediziner ihre Praxen altersbedingt aufgäben, müssten auch in der Medizin neue Wege gegangen werden.

Als Beispiele nannte der Regierungschef etwa die Förderung der Landarztpraxen, der Gemeindeschwestern und der Telemedizin. Alleine für die Fortführung von Landarztpraxen ohne Nachfolder stelle das Land eine Million Euro bis zum Jahr 2019 zur Verfügung, kündigten Bouffier und Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) an. Mit 3,7 Millionen Euro würden mehr als 50 Gemeindeschwestern finanziert. Mit der Telemedizin könnten längere Fahrten zu Spezialisten vermieden und etwa bei der Versorgung nach einem Schlaganfall ein Neurologe über einen Bildschirm zugeschaltet werden.

Für eine Stärkung des ländlichen Raums nimmt das Land für dieses und nächstes Jahr rund 1,8 Milliarden Euro in die Hand. Neben der Gesundheitsversorgung sollen die Landesmittel vor allem in den Nahverkehr, kulturelle Angebote und mehr Jobs auch im öffentlichen Dienst auf dem Land fließen.

(dpa)
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