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Bouffier: Serbien hat Schlüsselrolle in Flüchtlingsfrage

Volker Bouffier (CDU) wird während eines Interviews aufgenommen. Foto: Boris Roessler/Archiv Volker Bouffier (CDU) wird während eines Interviews aufgenommen. Foto: Boris Roessler/Archiv
Wiesbaden/Belgrad. 

Für Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat Serbien eine Schlüsselrolle auf dem Balkan in der Flüchtlingsfrage. „Serbien leistet einen wichtigen Beitrag für Europa und auch für uns, weil über das Land viele Flüchtlinge nach Deutschland und Zentraleuropa kommen wollen”, sagte Bouffier am Mittwoch zum Abschluss seiner Reise in Belgrad. „Deshalb werde ich dafür werben, dass wir uns in Serbien noch stärker engagieren.”

Er spreche sich dafür aus, dass das EU-Abkommen zur Rückführung afghanischer Flüchtlinge auch auf Serbien ausgedehnt werde, erklärte der Regierungschef. Bouffier ermutigte die serbische Regierung, sich bei der freiwilligen Rückkehr von Menschen in ihre Heimatländer zu engagieren und hält eine finanzielle Förderung für denkbar. „Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.” In Serbien leben derzeit rund 8000 Asylsuchende, viele davon seien unbegleitete Minderjährige.

Serbien unterstütze die Menschen nicht dabei, das Land in Richtung Deutschland zu verlassen, versicherte der für Flüchtlingspolitik zuständige Minister Aleksandar Vulin nach Angaben der hessischen Staatskanzlei. Beim Kampf gegen Schleuser-Kriminalität seien zuletzt rund 2000 Menschen festgenommen worden. Es solle aber mehr Aufklärung darüber geben, wer in Deutschland keine Bleibeperspektive habe. Viele Menschen verließen Serbien wegen der hohen Jugendarbeitslosigkeit.

(dpa)
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