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Bouffier sieht Sondierungsergebnis als tragfähige Grundlage

Volker Bouffier ist zu sehen. Foto: Kay Nietfeld/Archiv Volker Bouffier ist zu sehen.
Frankfurt/Main. 

Der hessische Ministerpräsident und CDU-Bundesvize Volker Bouffier hat sich nach den Sondierungsgesprächen in Berlin verhalten optimistisch zu möglichen Koalitionsverhandlungen mit der SPD geäußert. „Das ist eine Grundlage, die ich für tragfähig halte”, sagte Bouffier am Freitag in Frankfurt. Er hatte an der mehr als 24-stündigen Schlussrunde der Sondierungen zwischen CDU, CSU und SPD teilgenommen.

Für Bouffier sind Koalitionsverhandlungen aber noch längst nicht gesichert: „Es ist ein langer Weg.” Er habe zur Kenntnis genommen, dass die SPD-Führungsgremien das Sondierungsergebnis gebilligt hätten, sagte er. Über den Start von Koalitionsverhandlungen entscheide aber der SPD-Parteitag am 21. Januar.

Bouffier äußerte sich auch dazu, was besser lief als bei den gescheiterten Jamaika-Sondierungen zwischen der Union, der FDP und den Grünen: „Das Verständnis, was geht und was nicht geht, das ist natürlich bei Partnern, die bis vor kurzem gemeinsam eine Regierung gebildet haben, sehr viel näherliegender als bei Partnern, die in dieser Kombination überhaupt das allererste Mal zusammen waren. Stellen Sie sich vor, FDP und Grüne haben noch nie im Bund überhaupt zusammen irgendetwas gemacht.”

(dpa)
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