Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 27°C

Brexit: Zahl der Einbürgerungsanträge schnellt in die Höhe

Seit der Entscheidung ihrer Landsleute für den „Brexit” wollen viele in Deutschland lebende Briten eingebürgert werden. Aber nicht nur sie haben zunehmend Interesse am deutschen Pass.
Darmstadt. 

Der geplante EU-Austritt Großbritanniens hat die Zahl der Einbürgerungsanträge von Briten in Hessens Ballungsgebiet in die Höhe schnellen lassen. Im Raum Rhein-Main/Südhessen nahm die Zahl der Anträge deutlich zu, wie aus der Statistik des Regierungspräsidiums Darmstadt hervorgeht. 2016 waren 627 Anträge gestellt worden, mehr als sechs Mal so viele wie im Jahr davor, als es noch 100 waren. 2014 wurden 64 Anträge registriert, 2010 lediglich 33.

Eine ähnliche Entwicklung gibt es auf niedrigerem Niveau auch im Norden Hessens. Das Regierungspräsidium Kassel erfasste die erfolgten Einbürgerungen. 2016 wurden 20 Briten eingebürgert. In den beiden Jahren davor waren es jeweils sechs, 2010 mit zwei besonders wenige. Das Regierungspräsidium Gießen hat noch keine abschließenden Zahlen vorgelegt.

Die Briten stimmten im Juni 2016 für den Brexit, wollen ihn aber erst bis Ende März offiziell bei der EU anmelden und zweijährige Verhandlungen beginnen.

Im wichtigen Regierungsbezirk Darmstadt zeigt die Zahl der Einbürgerungsanträge insgesamt eine steigende Tendenz. Für 2016 waren es etwa 12 000 Anträge, davor 11 321 (2015) sowie 10 257 (2014) und 10 299 Anträge in 2013. Im vergangenen Jahr zählten die Briten zu den stärkeren Gruppen. Ganz vorne lagen die Türken mit 1576 Anträgen, davor 1685 (2015) und 1667 (2014). Im Jahr 2010 waren es noch 3026 Anträge gewesen.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse