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Trend: Briefwahl nimmt laut Umfrage in Hessens Großstädten zu

Stimmzettel für die Bundestagswahl. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv Stimmzettel für die Bundestagswahl.
Bad Vilbel/Wiesbaden. 

Eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl am 24. September zeichnet sich ein starker Trend zur Briefwahl ab. Laut einer Umfrage des Radiosenders „Hitradio FFH” unter den zehn größten Städten in Hessen liegt die Zahl der Briefwahl-Anträge oft über dem Niveau der vergangenen Bundestagswahl.

In Gießen seien es schon jetzt 3500 Briefwahl-Willige mehr als beim Fristende vor vier Jahren, meldete FFH am Donnerstag. In Fulda hätten knapp 7000 Menschen bereits einen Antrag gestellt - damit seien es schon jetzt 200 mehr als vor vier Jahren. Auch in Marburg, Darmstadt, Wiesbaden und Offenbach gibt es einen Anstieg.

In Frankfurt haben bislang rund 87 500 Menschen und damit 20,5 Prozent aller Wahlberechtigten die Briefwahlunterlagen bestellt. Zahlenmäßig sind die Rhein-Main-Metropole und Hanau nun schon auf dem Niveau von vor vier Jahren. In Kassel sind es indes bislang etwa 2000 weniger Anträge als 2013. Knapp 23 500 Briefwahlunterlagen wurden ausgestellt. In Rüsselsheim sind bislang 52 Anträge weniger als vor vier Jahren eingegangen.

„Die Briefwahl hat zugenommen, besonders innerhalb der letzten zehn Jahre”, sagte Hessens Landeswahlleiter Wilhelm Kanther. Es gebe viele Ursachen: Bei der Briefwahl müssen keine Gründe mehr angegeben werden, warum man nicht zur Wahl kann. Die Unterlagen könnten zudem per Email angefordert werden. Grundsätzlich müsse man die Entwicklung weiter beobachten, erklärte Kanther. Bei der Briefwahl müsse das Verhältnis zur öffentlichen Wahl in der Wahlkabine - unter Kontrolle - gewährleistet sein. 2013 lag die Briefwahlquote der Bundestagswahl bei 24,3 Prozent.

(dpa)
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