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Prozess in Frankfurt: Brüderpaar nach Gewaltattacke vor Gericht

Nach einer Gewaltattacke wegen eines schiefgelaufenen Drogengeschäfts stehen seit Freitag zwei Brüder vor dem Landgericht Frankfurt.
Das Landgericht Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Das Landgericht Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main. 

Nach einer Gewaltattacke wegen eines schiefgelaufenen Drogengeschäfts stehen seit Freitag zwei Brüder vor dem Landgericht Frankfurt. Die Anklage legt dem 20- und 23-Jährigen versuchten Totschlag zur Last. Sie sollen ihren 31 Jahre alten Kontrahenten im Oktober 2015 in einem Park in Frankfurt-Sossenheim mit einem Fahrradlenker und einem Schlagstock geschlagen haben. Laut Anklage hätten sie das Opfer damit lebensgefährlich verletzen können und haben daher den Tod des Angegriffenen billigend in Kauf genommen.

Am ersten Verhandlungstag ließ der ältere der beiden Brüder über seinen Verteidiger mitteilen, dass er zuvor von dem Drogenhändler betrogen worden sei. Bei der anschließenden Aussprache in dem Park habe dieser zunächst einen Totschläger gezogen und ihm mehrere Zähne ausgeschlagen. Erst danach habe er sich mit dem Fahrradlenker zur Wehr gesetzt. Sein Bruder habe sich an der Schlägerei überhaupt nicht aktiv beteiligt. Ein Messer sei ebenfalls nicht im Spiel gewesen. Die Anklage enthält auch eine Stichverletzung des Kontrahenten. Zu keinem Zeitpunkt habe eine Tötungsabsicht bestanden, sagte der Rechtsanwalt.

Das Opfer verweigerte im Zeugenstand mit Blick auf mögliche eigene Straftaten die Aussage. In dem Prozess sollen auch Sachverständige gehört werden. Die Jugendstrafkammer hat vorerst drei Fortsetzungstermine bis Anfang Mai eingeplant.

(dpa)
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