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A 44 und A 643: Bund gibt 256 Millionen Euro für Autobahnbau in Hessen frei

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Berlin/Kassel. 

Für den Weiterbau der Autobahn 44 in Nordhessen hat der Bund weitere 229 Millionen Euro freigegeben. Mit dem Geld sollen 7,7 Kilometer zwischen Sontra-West und der Talbrücke Riedmühle gebaut werden. „Wir starten heute ein kräftiges Upgrade für die Infrastruktur. Das Nadelöhr sind jetzt nicht mehr die Finanzen, sondern die Planungen der Länder”, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Mittwoch. Bundesweit werden 24 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 2,1 Milliarden Euro angegangen.

Der laut Hessen Mobil rund 1,8 Milliarden Euro teure Neubau der A 44 zwischen Kassel und Herleshausen gehört zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit. Von der knapp 70 Kilometer langen Autobahn sind laut Verkehrsministerium 7 Kilometer in Betrieb und 31 Kilometer im Bau. Insgesamt 14 Kilometer führen durch Tunnel. Allein der westliche Abschnitt an der A7 sei damit noch ohne Baurecht und ohne Zustimmung zum Baubeginn, teilte das Ministerium mit. Wann die Autobahn durchgehend befahrbar sein wird, ist derzeit nicht absehbar.

Zudem gehen 27 Millionen Euro für die A 643 nach Hessen. Zwischen dem Autobahnkreuz Wiesbaden/Schierstein und der Abfahrt Wiesbaden-Äppelallee wird auf 900 Metern die Fahrbahn auf sechs Streifen erweitert. Die A 643 verbindet Mainz und Wiesbaden. (dpa)

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