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Ermittlungen um terrorverdächtigen Offizier Franco A.: Bundeswehr-Skandal: Alle drei Verdächtigen kommen aus Hessen

Die Ermittlungen um den terrorverdächtigen Offizier Franco A. weiten sich aus. Polizisten nehmen einen weiteren Soldaten fest. Er soll bei rechten Anschlagsplanungen geholfen haben. Gibt es also doch eine rechtsextreme Terrorzelle in der Truppe?
Symbolbild Foto: Stefan Sauer (dpa-Zentralbild) Symbolbild
Karlsruhe/Berlin/Seligenstadt.  Alle im Fall des terrorverdächtigen Oberleutnant Franco A. festgenommenen Männer stammen aus Hessen. Der am Dienstag gefasste Soldat Maximilian T. kam nach dpa-Informationen in Seligenstadt zur Welt. In der Stadt im Kreis Offenbach ist der 27-Jährige auch noch mit Zweitwohnsitz gemeldet. Sein Hauptwohnsitz ist Straßburg.

Beide Wohnungen gehören zu den 16 Objekten, die 90 Polizeibeamte Ende April durchsucht hatten. Dabei waren Franco A. (28) und Mathias F. (24) festgenommen worden. Beide stammen aus Offenbach und kannten sich. F. studierte bis zu seiner Festnahme im mittelhessischen Friedberg. Seligenstadt ist knapp 30 Kilometer von Offenbach entfernt.

Der am Dienstag im baden-württembergischen Kehl festgenommene Maximilian T. war mit Franco A. im Jägerbataillon 291 im elsässischen Illkirch stationiert und soll an den Anschlagsplänen beteiligt gewesen sein. Der Beschuldigte soll «aus einer rechtsextremistischen Gesinnung heraus» gemeinsam mit Franco A. und einem weiteren Helfer - dem Studenten Mathias F. - einen Anschlag vorbereitet haben, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Die Gruppe wollte demnach ein islamistisches Attentat vortäuschen und den Verdacht auf Flüchtlinge lenken.

(dpa)

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