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Chinesen kommen bei geplanter Übernahme von Biotest voran

Dreieich. 

Der chinesische Investor Creat nimmt bei der geplanten Übernahme des Biotechunternehmens Biotest eine weitere Hürde. Mit der Freigabe der Angebotsunterlagen durch die Finanzaufsicht Bafin beginne für die Aktionäre die Annahmefrist für das Kaufangebot, teilte Biotest am Donnerstag mit. Der Hersteller von Blutplasmaprodukten hatte sich Anfang April mit Creat auf eine Übernahme geeinigt. Die Chinesen wollen rund 940 Millionen Euro für den im Kleinwerte-Index SDax notierten Konzern zahlen.

Die Biotest-Gründerfamilie Schleussner, die 50,6 Prozent der Stammaktien an dem Unternehmen hält, unterstützt die Transaktion. Auch Vorstand und Aufsichtsrat haben sich für die Übernahme ausgesprochen. Creat bietet 28,50 Euro je Stamm- und 19,00 Euro je stimmrechtsloser Vorzugsaktie in bar. Damit der Deal zustande kommt, müssen 75 Prozent der Biotest-Aktionäre dem Angebot der Chinesen zustimmen. Die Annahmefrist ende am 15. Juni, hieß es nun. Ferner wird noch eine Freigabe durch die Kartellbehörden benötigt.

Wegen des Rückrufs eines wichtigen Medikaments war Biotest zuletzt in die roten Zahlen gerutscht und hatte die Gewinnprognose für 2017 deutlich gesenkt. Der Konzern hatte in Abstimmung mit Aufsichtsbehörden freiwillig Chargen des Eiweißpräparats Humanalbumin zurückgerufen, das bei schweren Verbrennungen eingesetzt wird.

(dpa)
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