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„Darmstädter Echo” zieht um

Das „Darmstädter Echo” zieht um, bleibt aber in der Gegend. Foto: Boris Roessler/Archiv Das „Darmstädter Echo” zieht um, bleibt aber in der Gegend. Foto: Boris Roessler/Archiv
Darmstadt. 

Das „Darmstädter Echo” zieht 2016 um. Der Verlag Echo Medien werde im ersten Quartal mit rund 120 Beschäftigten die erste Etage eines vierstöckigen Gebäudes im Darmstädter Verlegerviertel beziehen, teilte der Sprecher der GmbH, Hannes Fischer, am Mittwoch mit. Das neue Domizil sei nur rund 150 Meter von dem alten Gebäude entfernt. Die Außenstellen bleiben an ihren angestammten Orten. Was mit dem alten Haus passiert, das im Besitz der GmbH ist, stehe noch nicht fest. Der Mietvertrag im „Alleehaus” sei auf zehn Jahre abgeschlossen.

Das „Darmstädter Echo” leidet unter sinkender Auflage. Die Verlagsgruppe Rhein Main (VRM) aus Mainz hat die Echo Medien GmbH übernommen. Die geplante Übernahme hatten beide Häuser im Februar bekanntgegeben. Das Bundeskartellamt stimmte Anfang Juli zu. Da beide Verlage in Rüsselsheim eigene Lokalausgaben produzieren, musste sich die Echo-Gruppe aus kartellrechtlichen Gründen zunächst vom „Rüsselsheimer Echo” trennen. Dies wurde im Juni an die Mediengruppe Frankfurter Societät verkauft, die die „Frankfurter Neue Presse” herausgibt.

Die VRM erreicht mit ihren Tageszeitungen - darunter die in Mainz erscheinende „Allgemeine Zeitung”, der „Wiesbadener Kurier” und der im Vorjahr vollständig übernommene „Gießener Anzeiger” - nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) eine verkaufte Gesamtauflage von 223 000 Exemplaren. Das „Darmstädter Echo” und seine regionalen Ausgaben in Südhessen kommen demnach auf knapp 75 000 Exemplare. Seit 2010 betreiben beide Häuser bereits gemeinsam ein Druckzentrum in Rüsselsheim.

(dpa)
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