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Bewerbung für UNESCO-Liste: Darmstädter Künstlerkolonie soll Welterbe-Stätte werden

Große Ehre für die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt: Sie soll Deutschlands Welterbe-Stätte werden.
Die Russische Kapelle auf der Mathildenhöhe. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv Die Russische Kapelle auf der Mathildenhöhe. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Berlin. 

Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt soll nach dem Willen Deutschlands Welterbe-Stätte werden. Die Kultusminister von Bund und Ländern nominierten bei ihrer Konferenz am Donnerstag in Berlin neun Stätten, für die sich Deutschland ab 2016 um einen Eintrag in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes bewerben will, das teilte das Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn mit. Darunter ist auch die 1899 vom Großherzog von Hessen-Darmstadt Ernst Ludwig (1868-1937) gegründete Kolonie, in der Künstler aus der Jugendstil-Epoche lebten und arbeiteten.

Den Kultusministern lagen 31 Anträge aus den Bundesländern vor. Durch die gezielte Auswahl der Stätten durch renommierte Experten, erhöhe sich die Chance Deutschlands auch künftig zum Zuge zu kommen, erklärte KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann. Deutschland gehört den Angaben zufolge mit 38 Welterbestätten zu den fünf Staaten mit den meisten Eintragungen auf der Welterbeliste. Darin sind derzeit insgesamt 981 Stätten in 160 Staaten verzeichnet.

(dpa)
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