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Übersicht: Das Schuljahr 2017/18 fängt an: Was gibt es Neues?

Die Aufschrift „Kleine Füße - sicherer Schulweg” als Teil einer Verkehrssicherheitsaktion. Foto: Silas Stein/Archiv Die Aufschrift „Kleine Füße - sicherer Schulweg” als Teil einer Verkehrssicherheitsaktion.
Frankfurt. 

Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 gibt es einige Neuerungen und Modellprojekte. Das Wichtigste in einem kurzen Überblick:

GRUNDWORTSCHATZ: An rund 50 der 1100 Grundschulen üben Kinder im neuen Schuljahr die Rechtschreibung versuchsweise mit einem einheitlichen Grundwortschatz. Dieser umfasst laut Kultusministerium etwa 850 Wörter.

QUOPPEN: Rund 90 Schulen nutzen die Lernverlaufsdiagnostik „quop”, bei der am Computer Fortschritte der Schüler im Lesen und in Mathematik erfasst werden. So soll die individuelle Förderung vor allem von Grundschülern besser gelingen.

ISLAMISCHER RELIGIONSUNTERRICHT wird erstmals auch an weiterführenden Schulen - in der fünften Klasse - angeboten. Die Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheeverband Ditib und der Religionsgemeinschaft Ahmadiyyah wird dabei fortgesetzt. Mit dem Ergebnis eines wissenschaftlichen Gutachtens über Ditib wird im ersten Halbjahr gerechnet.

GANZTAGSSCHULEN: An rund 168 der 1100 Grundschulen (plus 46 gegenüber dem Vorjahr) wird es den Pakt am Nachmittag geben. Zudem haben 584 von insgesamt 653 weiterführenden Schulen nachmittags Angebote, allerdings manche nur an drei Tagen in der Woche. Die Zahl der Ganztagsschulen mit verbindlichem Unterricht und Angeboten am Nachmittag steigt um 5 auf 99.

NEUE SCHULLEITER: 32 Lehrer, die Schulleiter werden wollen, können sich in einem Pilotprojekt bei einer mehrtägigen Fortbildung auf den Job vorbereiten. Damit soll das Besetzungsverfahren schneller und effektiver werden. Jedes Jahr müssen rund 150 Schulleiter-Posten neu besetzt werden.

EIN SCHULVERSUCH soll Jugendliche ohne Lehrstelle in maximal zwei Jahren auf die Arbeitswelt vorbereiten. Die „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung” („BÜA”) richtet sich an junge Leute mit und ohne Hauptschulabschluss sowie mit einem mittleren Abschluss, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. 26 Schulen machen mit.

(dpa)
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