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Als die Wände im Rhein-Main-Gebiet wackelten: Das war der laute Knall, der Sie gestern aufgeschreckt hat

Ein ohrenbetäubender Knall hat am Donnerstabend Teile der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet und in Mittelhessen aufgeschreckt. In einigen Haushalten wackelten sogar die Wände. Was war los?
So könnte einer der Britischen Eurofighter ausgesehen haben. Das Foto ist allerdings noch aus dem Jahr 2014. Foto: Andy Rain (EPA) So könnte einer der Britischen Eurofighter ausgesehen haben. Das Foto ist allerdings noch aus dem Jahr 2014.
Frankfurt/Bad Vilbel. 

Laute Knallgeräusche haben am Donnerstagabend in der Region um Frankfurt zu Hunderten Anrufen besorgter Bürger bei der Polizei geführt. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Gießen teilte mit, Ursache seien zwei britische Eurofighter gewesen, die die Schallmauer durchbrochen hätten. Die Flüge waren scheinbar von der Flugsicherung erlaubt gewesen, wie hessenschau.de heute berichtete. Die Polizei habe außerdem gegenüber dem Online-Nachrichtenportal angegeben, dass das Manöver in rund 12 Kilometern Höhe stattgefunden habe.

Die Anrufer hätten angegeben, teilweise habe die Erde gebebt und Gläser hätten im Schrank vibriert. Anrufe seien unter anderem aus Wetzlar, Bad Vilbel und Friedberg eingegangen.

"Überschallknall" Jets über Rhein-Main erschrecken die Region

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Auch das Polizeipräsidium Offenbach erklärte, zahlreiche Anrufe seien um kurz nach 18.30 Uhr aus der Region eingegangen, unter anderem aus Offenbach, Hanau und Usingen. Es sei sofort überprüft worden, ob es eine Explosion oder einen Störfall in einem Kraftwerk oder Betrieb gebe, doch ohne Ergebnis, sagte ein Sprecher. Das Polizeipräsidium in Frankfurt sprach ebenfalls von zahlreichen Anrufern, vor allem aus dem Norden der Stadt. „Die Menschen berichten von allen möglichen Vermutungen, bis hin zu explodierten Heißluftballonen“, erklärt ein Polizeisprecher. Der Knall sei von Frankfurt bis in den Lahn-Dill-Kreis zu hören gewesen.
 
Aus dem Frankfurter Stadtteil Nieder-Erlenbach berichtet Ortsvorsteher Yannick Schwander (CDU):  „Hier haben die Wände gewackelt.“ Auch in Karben (Wetteraukreis) sei der Knall deutlich zu hören und zu spüren gewesen, erklärt Stadtbrandinspektor Christian Becker. Auf Facebook und Twitter berichteten Menschen aus der ganzen Region, dass es sich überall angehört habe, als sei die Explosion in der direkten Nachbarschaft gewesen.
 
Beinahe zeitgleich stand über dem Süden von Bad Vilbel eine braune Rauchwolke. Diese hatte allerdings nichts mit dem Knall zu tun: Dort war eine Hecke großflächig in Brand geraten, weshalb Feuerwehren aus der ganzen Stadt zum Löschen eilten.  dpg/lhe

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