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Deutsches Architekturmuseum: Debatte um Theatersanierung: DAM kündigt Ausstellung an

Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt/Main. Foto: Marius Becker/Archiv Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt/Main.
Frankfurt/Main. 

Mit einer Ausstellung über europäische Bühnenbauten will das Deutsche Architekturmuseum (DAM) die aktuelle Frankfurter Debatte über die Sanierung von Oper und Schauspiel begleiten. Im Mai will das Haus spektakuläre Neubauten wie die Oper in Oslo vorstellen - und umstrittene Sanierungsprojekte wie die der Bühnen in Köln. Auch die Hamburger Elbphilharmonie wird ein Thema sein.

Das DAM will damit Informationen für die Entscheidung des Frankfurter Magistrats liefern, sagte Direktor Peter Cachola Schmal am Donnerstag. In Frankfurt geht es um Sanierung oder Neubau von Schauspiel und Oper, die in einer Doppelanlage in der Innenstadt untergebracht sind. Eine Machbarkeitsstudie hat den Sanierungsbedarf auf bis zu 900 Millionen Euro geschätzt.

Das DAM wird sich im April außerdem der „Rückeroberung” der europäischen Städte durch das Fahrrad widmen. Auch die Erneuerung der Frankfurter Altstadt erhält zur großen Eröffnung im September eine eigene Schau. Einen kuriosen Blick in den Hobbykeller der Deutschen mit ihren Modelleisenbahnen will im Mai die Ausstellung „märklinMODERNE” werfen.

Das DAM, das seine Besucherzahlen um mehr als zehn Prozent auf rund 72 000 steigerte, war besonders erfolgreich mit den noch laufenden Ausstellungen „Frau Architekt” - der Geschichte von Frauen im Architektenberuf - sowie „SOS Brutalismus”. Die Schau, die eine Lanze für die heute meist ungeliebten nackten Beton-Bauten aus der Nachkriegszeit bricht, wandert nach Wien weiter.

(dpa)

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