Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 26°C

Deutsche-Bank-Aktionäre für zweite Amtszeit von Achleitner

Aufsichtsratschef Paul Achleitner bei der Hauptversammlung. Foto: Boris Roessler Aufsichtsratschef Paul Achleitner bei der Hauptversammlung. Foto: Boris Roessler
Frankfurt/Main. 

Paul Achleitner bleibt für weitere fünf Jahre Aufsichtsratschef der Deutschen Bank. Die Aktionäre wählten ihn bei der Hauptversammlung am Donnerstag in Frankfurt mit 93,51 Prozent der anwesenden Stimmen erneut in den Aufsichtsrat - diesem soll der Österreicher für eine zweite Amtszeit vorstehen. Achleitner hatte den Posten im Juni 2012 übernommen. Damals hatte er bei seiner Wahl in den Aufsichtsrat 98,57 Prozent der Stimmen bekommen.

Achleitner hatte sich bei dem Aktionärstreffen teils heftige Kritik anhören müssen. Dem Chefkontrolleur war zuvor wiederholt vorgeworfen worden, zu lange an der glücklosen Doppelspitze Anshu Jain und Jürgen Fitschen festgehalten zu haben. Erst im Sommer 2015 hatte der Aufsichtsrat die Reißleine gezogen, installierte John Cryan als neuen starken Mann an der Konzernspitze und trieb die Aufarbeitung der juristischen Altlasten voran.

Gescheitert ist bei der Hauptversammlung - wie schon im vergangenen Jahr - der Antrag von Aktionären, Achleitners Rolle bei der Aufklärung des Libor-Skandals um manipulierte Zinssätze per externer Sonderprüfung untersuchen zu lassen. Rechtsvorstand Karl von Rohr hatte bei dem Aktionärstreffen bekräftigt, umfangreiche interne wie externe Untersuchungen hätten ergeben, dass Achleitner seine Pflichten als Chefkontrolleur nicht verletzt habe.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse