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Deutsche Bank: gut zwei Milliarden Euro Boni für 2017

Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.
Frankfurt/Main. 

Die Deutsche Bank wird trotz erneut roter Zahlen für 2017 gut zwei Milliarden Euro Boni an ihre Mitarbeiter ausschütten. „Der Betrag für die variable Vergütung wird für die gesamte Bank etwas oberhalb von zwei Milliarden Euro liegen”, sagte Personalvorstand Karl von Rohr am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt.

Eine einmalige Belastung von rund 1,4 Milliarden Euro infolge der US-Steuerreform hatte Deutschlands größtes Geldhaus im vergangenen Jahr im dritten Jahr in Folge in die roten Zahlen gedrückt: Knapp eine halbe Milliarde Euro Verlust (minus 497 Mio Euro) stand unter dem Strich in den Büchern.

„Wir hatten unseren Mitarbeitern versichert, dass wir zum regulären Vergütungssystem zurückkehren wollen. Es wäre nicht angemessen, den Mitarbeitern jetzt zu sagen, das wird nun nichts, weil kurz vor Weihnachten in den Vereinigten Staaten eine Steuerreform verkündet wurde. Es handelt sich ja um einen negativen buchhalterischen Einmaleffekt, in dessen Folge wir nun höhere Gewinne erzielen”, erklärte von Rohr.

Der Vorstand verzichte jedoch erneut auf einen Bonus - „und das nicht, weil wir der Meinung sind, dass wir schlecht gearbeitet hätten”, wie von Rohr betonte. „Sondern weil wir es für das Beste halten, dass der Vorstand die Verantwortung übernimmt und sich gleichzeitig vor alle Mitarbeiter stellt.” Details zur Vergütung gibt es im Geschäftsbericht, den der Dax-Konzern an diesem Freitag (16.3.) veröffentlichen will.

(dpa)
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