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Finanzwelt: Deutsche Börse nach LSE-Flop: Wachstum aus eigener Kraft

Der Handelssaal der Börse in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Der Handelssaal der Börse in Frankfurt am Main.
Frankfurt. 

Nach der geplatzten Fusion mit der Londoner LSE im vergangenen Jahr setzt die Deutsche Börse vor allem auf Wachstum aus eigener Kraft. „Wir werden weiter organisch investieren und so unser bestehendes Geschäft ausbauen”, sagte der seit Januar amtierende Konzernchef Theodor Weimer laut Redetext bei der Hauptversammlung des Dax-Konzerns am Mittwoch in Frankfurt. „Chancen sehen wir dabei in allen Geschäftsbereichen: von den Marktdaten über den Handel bis hin zu unseren Dienstleistungen für Investmentfonds.”

Zukäufe schloss Weimer aber nicht aus. „Auch dies steht weiter auf unserem Programm, und zwar dort, wo es unser Geschäft gut ergänzt.” Schwerpunkte seien dabei festverzinsliche Wertpapiere, Energieprodukte, Währungen, Dienste für Investmentfonds sowie Daten und Indizes. Weimer betonte: „Transformatorische Transaktionen, bei denen wir nicht die Mehrheit danach halten oder der Sitz unseres Unternehmens nicht mehr in Hessen liegt, sind für uns keine Option.”

Der geplante Zusammenschluss zwischen Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) war im Frühjahr 2017 am Veto der Brüsseler Wettbewerbshüter gescheitert. Doch auch unabhängig davon gab es am Finanzplatz Frankfurt viel Widerstand gegen das Projekt - unter anderem deshalb, weil der rechtliche Sitz des angestrebten Gemeinschaftsunternehmens in London sein sollte. An diesem Plan hatten die Unternehmen trotz der Entscheidungen der Briten zum EU-Austritt (Brexit) festgehalten.

(dpa)

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