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Deutschlands ältestes Volksfest beginnt am Montag

Bald wird wieder das Lullusfeuer, das sogenannte Fierche, entzündet und damit Deutschlands ältestes Volksfest eröffnet. Neben viel Brauchtum geht es für die Jugend vor allem um rasante Fahrgeschäfte und buntes Treiben.
Lullusfeuer. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Lullusfeuer.
Bad Hersfeld. 

Das älteste Volksfest Deutschlands beginnt am Montagmittag in Bad Hersfeld: Das Lullusfest wird seit dem Jahr 852 gefeiert und wurde nach dem Mainzer Erzbischof und Hersfelder Stadtgründer Lull benannt. Seitdem findet es immer in der Woche statt, in die der Todestag des „Heiligen Lullus” (16. Oktober) fällt.

Eröffnet wird das Fest mit dem traditionellen Entzünden des Lullusfeuers nach mittelalterlichem Brauch auf dem Marktplatz der Kur- und Festspielstadt (12.00 Uhr). Das „Fierche” war Symbol für die „Lullusfreiheit”, die Befreiung von den städtischen Abgaben für die Festdauer. Nach dem Entzünden des Feuers und der Ansprache des Bürgermeisters verläuft ein Festumzug durch die Innenstadt.

Besuchermagnet während der acht Festtage ist die Kirmes mit traditionellen und modernen Fahrgeschäften. Erstmals geboten wird ein neu gebautes, 80 Meter hohes Kettenkarussell. Besonders rasant geht es bei der Riesen-Schaukel namens „Konga” zu. Sie erreicht eine Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern und eine Flughöhe von 45 Metern.

Weiterer Höhepunkt ist am Mittwoch der Krammarkt mit rund 130 Verkaufsständen. Am Donnerstag gibt es beim Lullusfestival viel Musik. Der verkaufsoffene Sonntag lädt in Bad Hersfeld zum Shopping ein. Am Montag ist zum Abschluss Familientag mit vergünstigten Fahrpreisen.

(dpa)
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