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Die Lust am Schrecken: Füsslis „Nachtmahr” und die Folgen

Das Gemälde „Der Nachtmahr” von Johann Heinrich Füsslis. Foto: Goethe-Museum/David Hall/dpa Das Gemälde „Der Nachtmahr” von Johann Heinrich Füsslis. Foto: Goethe-Museum/David Hall/dpa
Frankfurt/Main. 

Johann Heinrich Füsslis Gemälde „Der Nachtmahr” gilt als Ikone der Schauerromantik. Eine Ausstellung im Frankfurter Goethe-Museum, dem das berühmte Bild gehört, untersucht nun erstmals dessen Entstehungs- und Folgegeschichte. In Kooperation mit dem Museum Wilhelm Busch (Hannover) beleuchten 150 Exponate die Auswirkungen des „Nachtmahrs” bis in die Welt der zeitgenössischen Karikatur. Unter dem Thema „Traum und Wahnsinn” wendet sich die Schau vom 20. März bis 18. Juni vor allem der Nachtseite der Psyche zu.

Mit dem Bild von der schlafenden Schönen und dem Biest erzielte der Romantiker Füssli (1741-1825), in Zürich geboren und in London tätig, einen Sensationserfolg. Als die Erstfassung 1782 in London ausgestellt wurde, war dies ein Skandal.

Füsslis Alptraum gilt bis heute als zeitlose Projektionsfläche für die Lust am Schrecken und der damit verbundenen dämonischen und erotischen Stilisierung. Der Maler beeinflusste mit seinem Werk auch die Literatur - und später den Film und die Populärkultur. Im Besitz des Goethe-Museums befindet sich die 1790/91 entstandene Zweitfassung des Gemäldes.

(dpa)
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