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Urteil: Drogenabhängige erschwindelte sich Medikamente

Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main.
Frankfurt/Main. 

Weil sie sich in 61 Fällen bei Ärzten morphinhaltige Medikamente erschwindelt hatte, ist eine Drogenabhängige zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die 29-Jährige hatte im gesamten Rhein-Main-Gebiet den Ärzten laut Landgericht Frankfurt vom Donnerstag vorgespielt, an starken Schmerzen zu leiden und entsprechende Mittel zu benötigen. In Wirklichkeit nahm sie die Arzneien jedoch nur ein, um ihr Verlangen nach Drogen zu stillen. Handel mit den erschwindelten Medikamenten konnte ihr nicht nachgewiesen werden. Verurteilt wurde die Frau wegen Erschleichens von Betäubungsmitteln, Betruges sowie dem illegalen Erwerb von Betäubungsmitteln.

Ursprünglich waren 220 Fälle angeklagt, von denen etlich jedoch fallengelassen wurden. Das Gericht ging von einem Schaden von insgesamt nur 1800 Euro für die Krankenkassen aus. Vor Gericht hatte die Angeklagte den Schwindel eingeräumt. Die 20 Ärzte auf der Zeugenliste mussten deshalb nicht vernommen werden.

 

(dpa)

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