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Prozess: Drogenhändler muss nach Urteil wieder in U-Haft

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.
Hofgeismar/Kassel. 

Nach einer Verurteilung zu sieben Jahren Gefängnis muss ein Drogenhändler aus Nordhessen gleich wieder zurück in U-Haft. Das Amtsgericht Kassel habe am Freitag einen weiteren Untersuchungshaftbefehl gegen den 37-Jährigen erlassen, sagte ein Sprecher der Polizei. Dem Mann aus Hofgeismar (Landkreis Kassel) werden neue Straftaten vorgeworfen: Er soll Teil eines Netzwerks ein, das in den vergangenen zwölf Jahren rund 120 Kilogramm Heroin mit einem Gesamterlös von etwa 1,2 Millionen Euro verkaufte.

Erst am Mittwoch war der Mann mit zwei Komplizen verurteilt worden. Da ging es um andere Vergehen. Im vergangenen Jahr hatte die Polizei die Rauschgifthändlern festgenommen und rund zwei Kilo Heroin, knapp 50 000 Euro Bargeld sowie vier Autos sichergestellt. Mittlerweile seien jedoch neue Erkenntnisse gewonnen worden, sagte der Polizeisprecher. Sollten sich die neuen Vorwürfe bestätigen, wäre das „einer der größten Fälle” in Nordhessen. Untersuchungshaft bietet für Ermittler Vorteile wie eine geringere Verdunkelungsgefahr.

(dpa)

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