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Ehrgeiziges Projekt: In Lorsch sollen Auerochsen rückgezüchtet werden

Lorsch. 

In der Nähe der Unesco-Welterbestätte Kloster Lorsch soll die Rückzüchtung der ausgestorbenen Auerochsen gelingen. Für das Projekt seien inzwischen rund 13 Tiere angekommen, sagte der Leiter des zur Klosteranlage gehörenden Freilichtlabors Lauresham, Claus Kropp, am Dienstag. In etwa 10 bis 20 Jahren könnte es eine Rinderrasse geben, die in ihrem Verhalten und ihrer Genetik dem Ur-Ochsen möglichst ähnlich ist. Die Tiere könnten in bestimmten Gebieten ausgewildert werden.

Die im 17. Jahrhundert ausgestorbenen Auerochsen hätten durch ihr Fressverhalten Landschaften geschaffen, die durch eine besonders hohe Artenvielfalt aufgefallen seien. Ähnliche Projekte gebe es in Deutschland und etwa auch in den Niederlanden, sagte Kropp. Das Lorscher Projekt sei aber ehrgeizig.

Das Freilichtlabor Lauresham unweit des kaum noch erhalten Klosters mit seiner erhaben anmutenden Königshalle will zeigen, „wie ein frühmittelalterlicher Herrenhof ausgesehen haben könnte”, sagte Kropp. Dort gibt es auf einer Fläche von rund vier Hektar etwa 20 Häuser, mehrere Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen sowie Hühner. Das Kloster Lorsch wurde im Jahre 764 erstmals urkundlich erwähnt.

(dpa)
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