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Ein Jahr nach Schüssen in Frankfurt beginnt Prozess

Das Gebäude vom Land- und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Das Gebäude vom Land- und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main. 

Versuchter Mord auf einem belebten Platz mitten in Frankfurt: Das wird einem Rocker vor dem Landgericht Frankfurt vorgeworfen. Der Mann soll einer von zwei Schützen aus dem Hells-Angels-Milieu sein, die an Himmelfahrt 2016 bei schönem Ausflugswetter in der Innenstadt auf zwei Männer geschossen hatten. Die beiden Opfer erlitten schwere Verletzungen. Zahlreiche Menschen wurden Augenzeugen der Bluttat. Heute beginnt unter starken Sicherheitsvorkehrungen der Prozess vor dem Frankfurter Landgericht.

Einer der beiden Verletzten saß am Steuer eines Geländewagens und war einige Wochen zuvor nach einem Streit aus dem Rockerclub ausgeschlossen worden. Der zweite Schütze, mutmaßlich ein damals 38-Jähriger, ist noch immer auf der Flucht.

Der zur Tatzeit 56 Jahre alte Angeklagte wurde wenige Tage später in Rumänien gefasst. Er und sein Komplize sollen Ex-Mitglieder des verbotenen Hells-Angels-Charters Westend sein. Die Kammer hat für den ersten Verhandlungstag 3 von insgesamt 74 Zeugen geladen, wie Gerichtssprecher Werner Gröschel sagte. Es sind Polizeibeamte, die am Himmelfahrtstag 2016 als erste am Tatort waren. Ob die Beweisaufnahme am ersten Verhandlungstag bereits beginnt und die Zeugen gehört werden können, ist nach Einschätzung von Beobachtern aber unklar.

(dpa)
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