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Über Nacht Mauer hochgezogen: Eingangstür zugemauert - Hausbesitzer steht vor einer Wand

Streich, Racheakt oder Mutprobe? In Mainhausen ist einem Mann über Nacht die Eingangstür zu seiner Wohnung zugemauert worden. Um herauszukommen, musste er die Mauer einreißen.
Symbolbild Symbolbild
Mainhausen.  Einem Hausbesitzer in Hessen ist von unbekannten Tätern die Eingangstür mannshoch zugemauert worden. Die Polizei mutmaßte, dass er sich wie ein Berliner im August 1961 gefühlt haben muss. Damals wurden beim Mauerbau zwischen Ost und West reihenweise Hauseingänge zugemauert - der Fluchtgefahr wegen. Der Hausbesitzer in Mainhausen (Landkreis Offenbach) hingegen wollte am Montagmorgen nur sein Haus im Ortsteil Zellhausen verlassen - und stand vor einer Wand. Um herauszukommen, musste er die Mauer einreißen, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

«Wir wissen nicht, ob es sich um einen Streich handelt. Es kann auch ein Racheakt oder eine Mutprobe gewesen sein», sagte Polizeisprecher Ingbert Zacharias der Deutschen Presse-Agentur. Die Beamten gehen davon aus, dass mehrere Täter am Werk waren. «So dauert es nur wenige Minuten und die Mauer steht», erklärte Zacharias.

Zum Lachen dürfte dem Hausbesitzer nicht zumute gewesen sein. Denn die Täter verursachten Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Türe des Hauseingangs und die Klingelanlage seien beschädigt worden. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

(dpa)

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