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Elf Jahre Haft für Mutter von verschwundenem Baby gefordert

Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv
Limburg. 

Für den Tod ihres neugeborenen Babys soll eine 23-Jährige nach dem Willen der Staatsanwaltschaft für elf Jahre in Haft. Der Anklagevertreter plädierte am Dienstag vor dem Landgericht Limburg auf Totschlag. Die Frau habe das Kind umgebracht und verschwinden lassen, „weil sie es nicht wollte”. Die Verteidigerin der 23-Jährigen sprach von „reinen Spekulationen” und forderte Freispruch.

Die Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen. Da es auch keine Tatzeugen gibt, hat es das Gericht mit einem schwierigen Indizienprozess zu tun. Die Angeklagte aus dem mittelhessischen Waldsolms soll ihr Kind kurz nach der Geburt im Dezember 2015 getötet haben. Das Kind konnte bis heute nicht gefunden werden. Die Anklage lautete zunächst auf Mord.

(dpa)
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