E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 28°C

Enquetekommission einigt sich auf gemeinsamen Bericht

Wiesbaden. 

Die Fraktionen im hessischen Landtag haben zum Abschluss der Enquetekommission Bildung einen gemeinsamen Bericht verabschiedet. Der SPD-Obmann Gerhard Merz nannte am Mittwoch das einstimmig verabschiedete 213 Seiten starke Papier ein „gutes Drehbuch für bessere Bildung”. Die Enquetekommission „Kein Kind zurücklassen - Rahmenbedingungen, Chancen und Zukunft schulischer Bildung in Hessen” war 2014 auf Antrag der SPD-Fraktion einberufen worden.

Große Gemeinsamkeiten habe es etwa bei Fragen der Lehrerbildung, bei der Beschulung von Flüchtlingskindern und beim Umgang mit sexuellem Missbrauch an Schulen oder Kitas gegeben, sagte Merz. Lehrern und Erziehern sollten landesweit mehr Hilfen an die Hand gegeben werden, was sie im Falle eines Missbrauchs-Verdachts tun können.

Bei der Aus- und Fortbildung von Lehrern seien sich die Fraktionen einig gewesen, dass die neuen sozialen Medien stärker in den Fokus rücken müssen. Uneinigkeit habe es dagegen unter anderem in der Frage gegeben, ob behinderte Kinder einen Rechtsanspruch auf einen gemeinsamen Unterricht mit nicht-behinderten Mitschülern haben.

Zu einem hessischen Bildungsgipfel 2015 hatte es kein gemeinsames Abschlussdokument gegeben.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen