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Bildungspolitik: Erfolg des hessischen Bildungsgipfels weiter ungewiss

Hessen gibt viel aus für seine Schulen, noch nie gab es so viele Lehrer. Doch in Vergleichen steht das Land nur mittelprächtig da, und nach dem Schlüssel für gute Bildung wird gesucht - auch beim Bildungsgipfel. Diese Woche soll es einen Überblick über den Stand der Verhandlungen geben.
Der Bildungsgipfel berät über Schulpolitik. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Der Bildungsgipfel berät über Schulpolitik. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Wiesbaden. 

Anderthalb Monate vor Abschluss des hessischen Bildungsgipfels ist eine Einigung weiter ungewiss. Ein Bündnis aus Landesschülervertretung, Landeselternbeirat und Lehrerverbänden will sich am (morgigen) Dienstag in Wiesbaden zum Stand der Verhandlungen äußern. Sie sind bisher als Kritiker des Gipfels hervorgetreten. Gleichzeitig haben die Schülervertreter mit dem Modell einer „Sekundarschule” den einzigen Vorschlag gemacht, um den Streit über die Schulformen zu entschärfen.

Beim Ausbau der Ganztagsschulen gab es vergangene Woche Anzeichen für eine Annäherung zwischen dem schwarz-grünen Regierungslager und der Opposition. Zugleich forderte die SPD aber, sie wolle im Fall einer Zustimmung zu den Gipfelergebnissen auch die Umsetzung mit eigenen Vertretern im Kultusministerium kontrollieren können. Dies wertet das Ministerium als Misstrauen.

Der Bildungsgipfel soll nach dem Willen von Schwarz-Grün Einigkeit über die Schulpolitik der nächsten zehn Jahre herstellen. Das Schulsystem in Hessen ist zersplitterter als in anderen Ländern. Studien zufolge hängt der Schulerfolg im Land immer noch stark von der sozialen Herkunft ab.

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