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Erneut weniger Aids-Tote: Krankenhausaufenthalte gesunken

Ein Mann hält eine rote AIDS-Schleife in den Händen. Foto: Arne Dedert/Archiv Ein Mann hält eine rote AIDS-Schleife in den Händen. Foto: Arne Dedert/Archiv
Wiesbaden. 

In Hessen sind erneut weniger Menschen an Aids gestorben. 40 Männer und Frauen erlagen 2015 den Folgen der Immunschwäche-Krankheit, das waren zusammen mit dem Jahr 2013 (ebenfalls 40) so wenige wie nie seit Beginn der Statistik im Jahr 1989. Damals gab es noch 117 Todesfälle. Im Vergleich zum Vorjahr starben 2015 vier Menschen weniger. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Anlass ist der Welt-Aids-Tag an diesem Donnerstag (1. Dezember).

Bezogen auf die Bevölkerung starb 2015 einer von 100 000 Einwohnern an den Folgen von Aids. Von den Toten waren 35 Männer und 5 Frauen. Mehr als die Hälfte war mindestens 50 Jahre alt. 30 Prozent wurden 60 Jahre und älter. 1989 war nur jeder Fünfte an Aids Gestorbene bereits mindestens 50 Jahre alt.

Zugleich müssen auch immer weniger Aids-Kranke ins Krankenhaus. 142 Patienten mit einer HIV-Erkrankung wurden 2015 stationär im Krankenhaus behandelt, so wenige wie noch nie seit Beginn der Statistik 1994. Damals waren es noch 699 Patienten. 2014 wurden noch 159 Patienten stationär in Kliniken behandelt.

Von den 142 Patienten waren 2015 nur 37 Frauen. 30 Prozent waren mindestens 60 Jahre alt, 44 zwischen 50 und 60 Jahre alt.

(dpa)
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