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Etliche Eisenbahnbrücken müssen saniert werden

Frankfurt/Wiesbaden. 

81 Eisenbahnbrücken in Hessen sind so marode, dass sich eine Sanierung aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr lohnt. Ein Sicherheitsrisiko bestehe bei diesen Brückenbauwerken aber nicht, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Montag in Frankfurt. Diese Brücken der so genannten Zustandskategorie 4 müssten aber perspektivisch erneuert werden. Darüber hatte zuerst der Sender HR-Info berichtet.

Zudem gibt es weitere 443 Eisenbahnbrücken im Land, die nach der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag in die Kategorie 3 fallen - und damit eine Sanierung notwendig und möglich machten. Die hessischen Bahnbrücken seien im Schnitt etwa 63 Jahre alt, rund die Hälfte älter als 80 Jahre. Insgesamt gibt es im Land 2120 Eisenbahnbrücken.

Die Deutsche Bahn setze derzeit ein Modernisierungsprogramm für die bundesweite Schieneninfrastruktur mit einem Investitionsvolumen von 28 Milliarden Euro im Zeitraum 2015 bis 2019 um, erklärte die Sprecherin. Diese Gelder kämen vor allem auch den Brücken zugute. Mit dem Bund sei vereinbart worden, bis 2019 insgesamt 875 Eisenbahnbrücken vollständig oder in Teilen zu erneuern. Bundesweit betreibt die Bahn 25 000 solcher Brücken.

In Hessen seien in den vergangenen drei Jahren 27 Eisenbahnbrücken saniert, erneuert oder gebaut worden, teilte die Sprecherin weiter mit. Darüber hinaus werde die Bahn in diesem Jahr 13 erneuerte Brücken in Betrieb nehmen.

(dpa)
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