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Fachwerkhaus in Frankfurts Altstadt bekommt Spitze

Die "Goldene Schere" bekommt eine Spitze aufgesetzt. Foto: Boris Roessler Die "Goldene Schere" bekommt eine Spitze aufgesetzt. Foto: Boris Roessler
Frankfurt/Main. 

Eine Spitze krönt seit Dienstag eine der 15 Rekonstruktionen in der neuen Frankfurter Altstadt. Ein Handwerker nietete bei einer traditionellen „Bekrönungsfeier” eine Zink-Blech-Kugel auf dem Schiefertürmchen der „Goldenen Schere” fest. Die Kugel mit einem Durchmesser von rund 30 Zentimetern enthält eine Zeitkapsel mit Frankfurter Zeitungen vom Tage.

Die alte „Goldene Schere” am Hühnermarkt 22 war Ende des 18. Jahrhunderts gebaut worden, wie der Geschäftsführer der Dom Römer GmbH, Michael Guntersdorf berichtete. Das vierstöckige verputzte Fachwerkhaus fiel besonders durch seinen achteckigen Turm mit Spitze auf. In dem rekonstruierten Gebäude sollen vier Wohnungen und ein Café untergebracht werden. Eigentümer sei eine private Stiftung aus Berlin.

Das rund 200 Millionen teure Altstadtprojekt soll bis Ende dieses Jahres fertig sein. 35 Häuser entstehen auf dem Areal zwischen Rathaus Römer und Kaiserdom, darunter auch 20 Neubauten. Anfang 2018 - und damit sechs Jahre nach der Grundsteinlegung - wird voraussichtlich wieder Leben in das Viertel mit seinen rund 60 Wohnungen sowie 30 Läden und Lokalen einziehen. Rund 250 Handwerker arbeiten noch auf der Baustelle. Bei einigen Häusern sind schon die Gerüste gefallen.

(dpa)
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