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Fall Al-Bakr: Keine neuen Regeln in Hessens Gefängnissen

Wiesbaden. 

Nach dem Selbstmord des Terrorverdächtigen Dschaber Al-Bakr in einem sächsischen Gefängnis plant das hessische Justizministerium derzeit keine Gesetzesänderungen. „Mir sind keine Pläne bekannt, die sich mit sich mit diesem Thema beschäftigen”, sagte Sprecher René Brosius am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. „Die Regeln, die wir in Hessen haben, reichen vollständig aus.” Den Suizid al-Bakrs, der sich in einem Leipziger Gefängnis erhängt hatte, wollte Brosius nicht kommentieren.

In hessischen Gefängnissen haben sich laut Brosius in diesem Jahr bisher sechs Gefangene selbst getötet. 2015 wählten drei Inhaftierte den Freitod, 2014 waren es sechs. „Ich bin mir sicher, dass der Suizid in Leipzig bei kommenden Fortbildungen ein Thema sein wird”, sagte der Sprecher. Es müsse das Ziel sein, so viele Freitode wie möglich zu verhindern. Vergangenes Jahr war der hessischen Justiz der Suizidpräventionspreis 2014 verliehen worden.

(dpa)
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